"Da gehen die Augen auf. Manchmal sehe ich das Offensichtliche nicht. Die Lösung, die zum Greifen nah ist, einen Menschen, der Hilfe bringt. Da müssen mir erst die Augen aufgehen. Auch für die Gegenwart Jesu sind wir oft blind, das zeigt der Ostermontag.
Meilenweit wandern zwei Jünger neben dem Auferstandenen nach Emmaus, bevor sie ihn erkennen. Erst als er das Brot mit ihnen bricht, gehen ihnen die Augen auf. Es ist so viel leichter, an den Tod zu glauben, als an das Leben, auch heute noch. Doch mit Jesu Auferstehung ist jedem Einzelnen das Leben verheißen, auch nach dem Sterben. Die alttestamentliche Vision von Gott, der den Tod zerstört – in Jesus wird sie Wirklichkeit. Wer daran glaubt, für den gibt es keine Hoffnungslosigkeit." aus www.kirchenjahr-evangelisch.de
Sie wollen Gottesdienst feiern, aber lieber daheim? Wir freuen uns auch darüber!
Feiern Sie mit: Direkt am am Sonntag um 10 Uhr – parallel zum Gottesdienst in den Kirchen – oder an jedem anderen Tag der Woche.
Pastorin Natascha Faull (Sengwarden) hat für die Kirchengemeinden im Stadtnorden einen Gottesdienst zusammen gestellt, den Sie zu Hause feiern können, mit Texten, Gebeten, Predigt und auch Liedern.
Hier können Sie den Text zu KIRCHE ZU HAUSE abrufen: Link
An diesem Sonntag wird in den evangelischen Kirchen am Beginn des Gottesdienstes der 116. Psalm gebetet. Die Gemeinde betet ihn in der Regel zusammen mit dem Pastoren bzw. der Pastorin.
Gott,
immer wieder zeigst Du uns deine Liebe. Dafür danken wir dir.
Gib, dass unser Vertrauen zu dir bleibt und wächst, und hilf, dass wir unser Leben so gestalten, wie es gut ist für uns und unsere Welt. Gott, viele Stimmen dringen auf uns ein. Lass uns deine Stimme heraushören und dir folgen. Sprich uns an, mach uns Mut, schenk uns Freude, lass uns nicht los, hab Geduld mit uns, heute und morgen und alle Tage unseres Lebens.
Amen
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Aufer- stehung Jesu Christi von den Toten. (1. Petrus 1,3)
Das Evangelium dieses Feiertages steht im Johannes-Evangelium: Johannes 20,19–20(21–23)24–29
Es handelt von dem Jünger Thomas, der nicht glauben kann, dass Jesus wahrharftig auferstanden ist. Er möchte die Wunden sehen und spüren, die die Kreuzigung bei Jesus hinterlassen haben, um glauben zu könnnen, dass Jesus auferstanden ist.
Über unsere Homepage kann man sich die dazugehörige Audio-Datei aufrufen, um sich das Evangelium von Mitgliedern aus unserern Kirchengemeinden vorlesen zu lassen: Link
Zu allen vorherigen Evangeliumslesungen kommen Sie über folgendem Link: Link
... steht im Buch des Propheten Jesaja: Jesaja 40,26-31 (Israels unvergleichlicher Gott)
Auch eine Lesung aus den neutestamentlichen Briefen (= Epistel-Lesung) wird regelmäßig in den Gottesdiensten gelesen. An diesem Sonntag ist es eine Lesung aus dem 1. Brief von Petrus: 1. Petrus 1,3–9 (Lebendige Hoffnung)
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