Ostern, das ist das Fest purer Freude. einer Freude, die deswegen so rein ist, weil sie die Tiefen kennt und sie doch bezwungen weiß.
Die erste Liebe oder die Geburt eines Kindes, Rettung aus höchster Gefahr – es gibt Ereignisse, die erfüllen uns mit unaussprechlicher, tiefer Freude. Singen möchte man und jubeln oder man bekommt kein Wort heraus vor lauter Glück. Ostern ist das Urdatum der Kirche. Die drei Frauen am Grab, die Jünger, denen der Auferstandene erscheint, und Maria Magdalena, sie können nach dem ersten Schrecken nicht schweigen: Jesus lebt! Die Liebe hat den Tod bezwungen. Er hat die letzte Macht über uns verloren. Jesu Auferstehung hat alles verändert. Wer gegen allen Augenschein in diesem Vertrauen lebt, der kann freier handeln, der wird aufstehen gegen alles, was das Leben bedroht. „Tod, wo ist dein Stachel?“, fragt der Apostel Paulus." aus www.kirchenjahr-evangelisch.de
Den Ablauf der Osterandacht mit allen Texten und Gebeten kann man sich über folgenden Link runterladen: Link
Beteiligte: Organist Axel Scholz, Pfarrerin Natascha Faull, Pfarrer Klaus Lemke-Paetznick, Pfarrer Peter Sicking, Diakon Matthias Rensch.
Ton, Video und Schnitt: Jann Schreier
Die weiteren Beiträge sehen Sie hier: Link
Christus spricht:
Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offb 1, 18)
An diesem Sonntag wird in den evangelischen Kirchen am Beginn des Gottesdienstes der 118. Psalm gebetet. Die Gemeinde betet ihn in der Regel zusammen mit dem Pastoren bzw. der Pastorin.
Heiliger Gott,
dies ist der Tag, den du gemacht hast,
der Tag, an dem du deinen Sohn Jesus Christus von den Toten auferweckt hast.
Dies ist der Tag, an dem dein Licht der Schöpfung über die Finsternis des Todes gesiegt hat.
Dies ist der Tag, an dem du den Tod überwunden und das Tor zum Leben aufgestoßen hast.
Wir bitten dich, dass wir dich erkennen und die Osterfreude uns erfüllt.
Wir bitten dich, dass dein helles Osterlicht unsere Grenzen durchbricht und uns den Weg zum Leben weist.
Amen
Ostern - Eine biblische Reise von Palmsonntag bis Ostermontag
Deutsche Bibelgesellschaft 2021
Das Evangelium des Sonntags steht im Markus-Evangelium: Markus 16,1–8.
Dort wird berichtet, wie drei Frauen zum Grab gehen, um den verstorbenen Jesus ehren. Dort finden sie das Grab leer vor. Ein Engel verkündet ihnen die Botschaft vom auferstandenen Jesus.
Über unsere Homepage kann man sich die dazugehörige Audio-Datei aufrufen, um sich das Evangelium von Mitgliedern aus unserern Kirchengemeinden vorlesen zu lassen: Link
Zu allen vorherigen Evangeliumslesungen kommen Sie über folgendem Link: Link
... steht im 1. Samuel-Buch: 1. Samuel 2,1–2.6–8a - Der Lobgesang der Hanna
Auch eine Lesung aus den neutestamentlichen Briefen (= Epistel-Lesung) wird regelmäßig in den Gottesdiensten gelesen. An diesem Sonntag ist es eine Lesung aus dem ersten Brief des Paulus an die Korinther: 1. Korinther 15,1–11 - Das Zeugnis von der Auferstehung Christi
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