An diesem wichtigen Feiertag erinnern die Kirchen an Jesu Verhaftung, Verleumdung, Verurteilung und seinem Tod am Kreuz. Indem sich Christinnen und Christen der Frage stellen, warum das geschehen musste, stellen sie sich einer der Grundfragen des menschlichen Lebens: Gibt es einen Sinn dafür, dass Menschen leiden müssen?
Traditionell wird in den Gottesdiensten an diesem Tag auch an ganz konkrete Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft benannt und beklagt.
Texte, Musik, geistlicher Impuls und Segen aus der Voslapper Kirche St. Martin und dem dazugehörigen Kindergarten.
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An diesem Sonntag wird in den evangelischen Kirchen am Beginn des Gottesdienstes der 22. Psalm gebetet. Die Gemeinde betet ihn in der Regel zusammen mit dem Pastoren bzw. der Pastorin.
Gott,
das Leid in unserer Welt macht uns zu schaffen. Es erdrückt uns in der Massivität, in der es vorkommt. Überall auf der Welt gibt es Probleme, Kriege, Hungersnöte, und zu wenig Medikamente gegen die Krankheiten in dieser Welt. Und dann macht uns auch noch der Klimawandel zu schaffen.
Gott, wo bist du?
Wenn wir auch die Sinnzusammenhänge nicht verstehen, gib uns wenigstens Zeichen der Hoffnung, gib uns Orientierung, damit wir Wege aus den Krisen dieser Welt finden.
Amen.
(Pastor Peter Sicking)
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
Das Evangelium des Sonntags steht im Johannes-Evangelium: Joh 19,16-30
Über unsere Homepage kann man sich die dazugehörige Audio-Datei aufrufen, um sich das Evangelium von Mitgliedern aus unserern Kirchengemeinden vorlesen zu lassen: Link
Zu allen vorherigen Evangeliumslesungen kommen Sie über folgendem Link: Link
... steht im Buch des Propheten Jesaja: Jesaja 52,13–53–12 (Das stellvertretende Leiden und die Herrlichkeit des Knechtes Gottes)
Auch eine Lesung aus den neutestamentlichen Briefen (= Epistel-Lesung) wird regelmäßig in den Gottesdiensten gelesen. An diesem Sonntag ist es eine Lesung aus dem 2. Brief des Paulus an die Korinther:
2. Korinther 5,(14b-18)19–21 (Botschafter der Versöhnung)
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